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Das Institut für Prävention und Gesundheitsförderung IPG mit der Avicenna Heilpflanzenschule stellt sich vor:

 

Der Schulungsraum

 

 

 

 

 

Der Kräutergarten

 

Immer mehr Menschen fragen nicht nur in der Apotheke nach pflanzlichen Heilmitteln. Sie hoffen auf eine gute Beratung in der Selbstmedikation. Der Wunsch nach einer Behandlung mit pflanzlichen Arzneimitteln nimmt immer mehr zu, daher ist eine Weiterbildung in der Phytotherapie für Apotheker, PTA, Heilpraktiker, Hebammen, Physiotherapeuten und weiteres medizinisches Personal dringend notwendig.


Meine Vorträge und Seminare in der Avicenna Heilpflanzenschule bieten Ihnen und Ihren Angestellten die Möglichkeit, Ihr Wissen um die Pflanzenheilkunde zu vertiefen, um dem Markt gerecht zu werden – mit geringem Zeitaufwand.

 

 Überblick über die Kurse 2019

Heilpflanzenkunde-Ausbildung

-Basismodul Modul I in 9 Monaten zum "Kräuterpädagogen(in)" bzw. "Kräuter-Experten (in)" :

für  Erzieher, Kindergärtner, Gärtner, Floristen, Forstwirte, Naturliebhaber

 

 -Kursaufbau  Modul I:

 9 Seminartage intensiv mit jeweils 1 Tag  pro Monat

- jeweils Samstags   

 Beginn:       15. Februar, 23. März, 27. April, 25. Mai, 23. Juni, 26. Juli., 28. September. 26. Oktober, 23. November

 Der letzte Kurstag ist ein Praxis-Kräutertag 

-  mit einer speziellen pädagogischen Ausrichtung.

 

Einstieg in den Kurs ist bis März möglich!

Der Kurs wird fortlaufend angeboten!

 

Preis für Basismodul Modul I:

Preis: 700 Euro ( incl. MwSt. , ausführliches Skript,  alle Materialien;  Nahrungsmittel zum Kochen sind extra)

 

-Aufbaumodul zum "Fachberater (in) Phytotherapie (Modul II)

- jeweils Sonntags     (Zeitraum:  5 Monate)

- intensiv mit jeweils 1 Tag  pro Monat

für alle die das Basismodul zum "Kräuterpädagogen" bzw. Kräuter-Experten erfolgreich abgeschlossen haben!

Und für pharmazeutisch technische Assistenten, Apotheker, Heilpraktiker, Krankenschwestern, Altenpfleger, MTA, medizinisch Interessierte und andere Personen mit phytotherapeutischen Vorkenntnissen

 Termine 2019: 

 

  24. März,  28. April, 26. Mai, 24. Juni, 27. Juli

Termine laufen weiter fort.

Neuer Kurs nach den Sommerferien 2019: ab 28. September....

 

Preis Aufbaumodul Modul  II ":  700 Euro

 

Bei gleichzeitiger Anmeldung für Basismodul und Aufbaumodul: -   -      nur  1300 Euro!!      Sie sparen 100 Euro!

(inc. MwSt.)

Ratenzahlung ist möglich!

  

Zum Kurs  "Fachberater/in Phytotherapie" Aufbaumodul Modul II gehört eine  4,0 stündige Kräuterexkursion in die nähere Umgebung (NSG Lochenstein,  Botanischer Garten Tübingen, Klostergarten St. Luzen in Hechingen).

Im Preis enthalten sind die ausführlichen Unterrichtsunterlagen sowie sämtliche Unterrichtsmaterialien für Ihre pflanzlichen Zubereitungen und  Getränke.

Sie bekommen am Ende jeden Kurses eine Teilnahmebestätigung ausgestellt!

Bei einer Anmeldung ab 3 Personen erhält jede Person 5% Rabatt!

 
Eine Gebühr für die freiwillige Prüfung am Ende des Kurses zum "Kräuterpdagogen" (Basismodul Modul I) bzw. zum "Fachberater Phytotherapie"  Modul II beträgt 30 Euro. Hierbei wird ein Zertifikat ausgestellt.

Die Ausbildung in der Avicenna Heilpflanzenschule ist von der Landesapothekerkammer akkreditiert mit 80 Punkten plus 1 Fortbildungspunkt für die Abschlussprüfung.

Ein Prämiengutschein zur Ermäßigung der Kurs- oder Prüfungsgebühr um 50% wird anerkannt!

Ab 5 Personen komme ich auch in Ihre Praxis oder Ihr Unternehmen im Umkreis von 60 km (Aufpreis von 10% pro Person) plus Fahrtkosten.

Weitere individuelle Kurstermine sind nach Absprache ab 5 Personen möglich!

 

Vorstellung der Inhalte:

-Inhalt der Ausbildung zum "Kräuterpädagogen (in)" bzw. Kräuter-Experten (in):

Die zertifizierte Qualifizierungsmassnahme, das Basismodul Modul I -  beschäftigt sich sowohl mit der traditionellen Kräuterkunde als auch mit der Ethnobotanik, und den heimischen, nicht angebauten Nahrungs- und Heilpflanzen, ihrem Vorkommen und ihrer Verwendung.

Ein wichtiger Baustein des Basismoduls ist der praktische Einsatz der wilden Kräuter für die Linderung von Beschwerden und auch die Heilung bestimmter Erkrankungen mit einem Therapiekonzept.

Ein weiteres Thema ist die Ökologie der heimischen Pflanzenwelt. Die  "Kräuterpädagogik" lehrt außerdem den aktiven Umgang  mit der Natur, und führt zu einem ökologischen Verständnis; und hilft ökologische Zusammenhänge zu erkennen. 

Jeder ist willkommen, der sich mit Begeisterung auf das Abenteuer "Un-Kraut" einlassen will  und zugleich sein natur-wissenschaftlichen Wissen aufbauen oder vertiefen will . Während der Qualifizierungsmaßnahme lernen Sie neben Pädagogik und didaktischem Vorgehen auch botanische Grundlagen; dazu gehört auch die Kenntnis von Pflanzenfamilien, Biochemischen Prozessen in Pflanzen, Pflanzeninhaltsstoffe und ihre Wirkung, der Aufbau und die Funktion von Blüten. Aber auch die Ökologie, Grundbegriffe, das Wachsen und Gedeihen von Pflanzen. Die Geschichte der Kräuterkunde und Traditionen sind ebenso ein Thema.

Nicht zuletzt das Verwenden der Kräuter in der heimischen Küche, gängige Rezepte werden ausprobiert. Mit Freude kochen wir zusamen mit Kräutern und Früchten je nach Jahreszeit. Weiterhin erfahren Sie Wissenswertes aus der Erlebnisgastronomie.

Weitere Themen:

- die Verarbeitung und Konservierung von Wildkräutern sowie das Kochen mit Kräutern

-Kreatives Gestalten mit wilden Pflanzen

-Kennenlernen des Naturschutzgesetztes, aber auch weiterer wichtiger Gesetze und nicht zuletzt

- die Anlage eines Herbariums

Auch die Praxis der Zuberereitungsformen kommt nicht zu kurz. Wir stellen Kräuterlimonaden her, köstliche grüne Naschereien, aber auch Naturkosmetik, Tinkturen.. oder Färben mit Naturpflanzen.

Sie erhalten Tips zur Führung von Gruppe und werden  trainiert.

Sie erfahren Wissenswertes zur Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE. Außerdem kochen zusammen leckere kleinere Gerichte aus Heil- und Wildkräutern!

Wr gehen viel hinaus in die Natur und Sie lernen die Vielfalt der Kräuterwelt vor Ort kennen und lieben. Das Wichtigste jedoch ist die Freude und der Spaß an der Praxis an jedem Kurst

 

 

 


 

Sie erhalten im Basismodul außerdem einen kurzen Überblick über verschiedene Heilverfahren, die nicht unmittelbar der Schulmedizin zugerechnet werden. Neben der Phytotherapie die Homöopathie und die Anthroposophie. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf dem praktischen Einsatz der Heilpflanzen. Themenspezifisch werden Heilpflanzen ausgewählt und das dazugehörige Therapiekonzept mit den Heilkräutern vorgestellt.


Wir beginnen  mit den Themen Heilpflanzenkunde bei Krankheiten der Atmungsorgane und der Verdauungsorgane. Daran schließen sich Erkrankungen der ableitenden Harnwege, des Bewegungsapparats und Erkrankungen der Nerven und der Psyche an. Im weiteren Verlauf der Ausbildung beschäftigen wir uns mit den Themen Herz-Kreislauf-und Gefäßerkrankungen und stoffwechselbedingte Erkrankungen.

Außerdem gehen wir folgenden Fragen nach: welche Nebenwirkungen haben die Heilpflanzen? Welche Wechselwirkungen können beim Einsatz von Heilpflanzen auftreten? Wie hoch ist das Allergiepotenzial der Heilpflanzen? Kennt der Einsatz der Phytotherapie Grenzen?

 

Am Kräutertag -letzter Tag der Ausbildung zum "Kräuterpädagogen" bzw. "Kräuter-Experten"  des Basismoduls Modul I, erfahren Sie außerdem in der Natur wie Sie Kinder und vor allem auch Erwachsene spielerisch an die Kräuterheilkunde heranführen und begeistern können.

Sie lernen dabei Ihnen eine Achtung und Liebe für die Heilkraft der Natur zu vermitteln. Nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene können spielerisch die Kräuterwelt erfahren. Klassiche Kräuterspiele werden vorgestellt,aber auch essbare Kräuter in der Natur. Sie bekommen Tipps wie Sie Kräuterwanderungen professionell organisieren und durchführen;  die Heilpflanze des Jahres wird praktisch erfahren. Sie lernen welche Pflanzen auf welchen Standorten vorkommen, z.B. den Unterschied zwischen Magerrasen und Fettwiesen.

Im Aufbaumodul Modul II  baue ich auf den kompletten Inhalt vom Grundkurs Modul I (siehe dort)  auf; es werden neben den Phytotherapeutika entsprechende homöopathische Arzneimittel angesprochen und  folgende Kapitel behandelt:  die natürlichen Blütenessenzen, Bachblüten, Frischpflanzenpresssäfte, Heilpilze, die Hildegard von Bingen Medizin, Spagyrik- eine Kombination der Phytotherapie mit der Homöopathie, Ceres Heilmittel, essbare Kräuter, Gewürze, Tees, Hexenkräuter und die Kneipp`sche Lehre mit Schwerpunkt Heilkräuter.

Nicht zuletzt wird die naturheilkundliche Therapie bei Hautkrankheiten, in der Pädiatrie, in der Geriatrie, bei Tumorerkrankungen und bei Frauenkrankheiten besprochen.


Wir unternehmen gemeinsam kleinere Exkursionen in die nähere Umgebung der Avicenna Heilpflanzenschule in Balingen, in den Kräutergarten St. Luzen in Hechingen und in den Botanischen Garten (Heilkräuterabteilung) in Tübingen, um das Wissen zu den behandelten Themen zu vertiefen. Theoretische und praktische Ausbildungseinheiten wechseln sich somit ab.

Bei den Bestimmungsübungen in der Natur - auch mit Hilfe von Bestimmungsbüchern- lernen Sie außerdem Heilpflanzen von Giftpflanzen zu unterscheiden. Bei den Wanderungen können Heilkräuter gesammelt werden. Spezielle Lagerungsvorschriften der gesammelten Drogen sind einzuhalten. Es stellt sich eine weitere Frage: Wie sind Heilpflanzen bei der Abgabe zu kennzeichnen?

Im Basismodul sowie im Aufbaumodul spielt bei den nachfolgenden praktischen Übungen bei der Verarbeitung von Heilpflanzen in der Avicenna Heilpflanzenschule u.a. die Frage nach dem optimalen Lösungsmittel eine wichtige Rolle. Denken Sie z.B. an die Herstellung von Tinkturen.

An praktischen Beispielen werden außerdem unterschiedliche Zubereitungsformen vorgestellt, u.a. Cremes, Gele, Sprays, Medizinalweine oder auch Elixiere und Zäpfchen. Dabei gehe ich auch auf individuelle Wünsche ein. 

-  Sie bauen Ihre natürliche Hausapotheke auf!

Am Ende des  Kurses  ist es möglich einen sog. freiwilligen Praxistag zu absolvieren:

wahlweise

-in einem Naturkostladen

-in einer Apotheke

 

Ein Praxistag in einer Heilpraktikerpraxis kann evt. gegen Aufpreis gebucht werden.

Die Ausbildung in der Avicenna Heilpflanzenschule erfolgt in kleinen Gruppen. Die geringe Teilnehmerzahl ermöglicht eine individuelle Betreuung und eine intensive Auseinandersetzung mit der Phytotherapie.
 
Zusammengefasst vermittelt die Ausbildung:

  • pharmazeutische Kenntnisse der Inhaltsstoffe von Heilpflanzen, Wirkmechanismen, pharmazeutischen Wirkung, verschiedene Herstellungsmethoden
  • Vorstellung von Fallbeispielen mit Besprechung
  • der Unterscheidung von Heil-und Giftpflanzen/ heilende Giftpflanzen
  • Maßnahmen bei Vergiftungen
  • Entwicklung eigener Rezepturen (Herstellung von Teemischungen zur Anwendung bei verschiedenen Erkrankungen)
  • der Herstellung von pflanzlichen Zubereitungen wie z.B. Tinkturen nach GMP, aromatische Liköre
  • der Herstellung von Kosmetik nach GMP Richtlinien
  • (Salben, Cremes, Lippenpflege, Kräuteröle, Seifen)
  • praktische Anwendung von Wickeln und Auflagen
  • der Bewertung wissenschaftlicher Ergebnisse